Reißende Lahnspitze Versuch, dann Viererkar

Reißende Lahnspitze:
Heute um kurz vor 05:00 Uhr aus dem Bett und mit dem Auto bis nach Krün. Am Parkplatz der Krinner-Kofler Hütte parken wir, und gehen um kurz nach 7 Uhr Richtung Krinner-Kofler Hütte. Immer dem Forstweg folgend kommt man irgendwann(nach 1, 1,5 oder 2h und ca. 600HM) zur Skitourenabzweigung zur Soiernspitze und zur Reißenden Lahnspitze. Doch dort sehen wir dann, dass praktisch der halbe Berg als Gleitschneelawine abgegangen ist, und eine Skitour zur Reißenden Lahnspitze, bzw. zur Soiernspitze nicht ohne großes Risiko möglich ist, da die Gleichtschneemäuler sicher abgehen weren, und die Temperatur um 8.30 sowieso schon zu hoch war(siehe Fotos). Dann entscheiden wir uns, die Tour abzubrechen und fahren bei furchbarem Harsch den Forstweg runter(anstrengend….). Bei den vielen Gegenanstiegen lohnt es sich meist nicht die Ski auszuziehen. Am Auto enscheiden wir uns das Dammkar raufzugehen.
Insgesamt 600-650HM in 2h(mit Abfahrt)

Dammkar/Viererkar:
Also starten wir ein zweites mal am Skitourenparkplatz zum Dammkar, nach 600 mühseeligen und anstrengen HM stehen uns also nochmal 1200-1300 HM bevor. Am Anfang geht es den Weg entlang, bis man aus dem Wald kommt. Dann kommt der erste steilere Hang. Nach dem Hang, gehts steil weiter, und dummerweise verliere ich nacheinander beide meine Felle(hat sich unten schon angedeutet). Dann packe ich die Felle in den Rucksack(Fellkleber, etc. hab ich natürlich nicht dabei gehabt) und mache die Ski am Rucksack fest. Die 200 HM bis zur Bergwachthütte sind so noch mühseeliger, aber egal… Bei der Hütte entscheide ich mich dann noch ein bisschen das Viererkar ruafzugehen, solang eben bis es a) nicht mehr geht, und b) 12.15 Uhr(Ausgemachte Abfahrt) ist. Ich komme noch bis ca. 1850m zu Fuß, wobei ich immer mehr einsinke. Dann endlich die Ski anziehen und wieder runter zur Dammkarhütte. In dem Hang im Viererkar dann der mit Abstand beste Schnee des Tages, Firn(obwohl keine Sonne im Hang). Am der Hütte dann wieder bis zum Weg grausam eisiger Harsch. Am weg wirds dann nochmal weich und richtig gut, wobei man an den Stellen wo Sonne und Schatten wechseln auf „Rutschgefahr“ achten sollte. Ab 13.00 ist dann das Dammkar für Skifahrer geschlossen, wobei bis auf Rutsche in den Sonnenhängen und -wänden keine Lawinengefahr bestanden hat.
Insgesamt 900HM in 2h, davon 350HM zu Fuß.

Fazit: Viel schlechter Schnee, nasse Felle, Soiern- & Reißende Lahnspitz für die Saison wahrscheinlich passé….

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2 Antworten zu “Reißende Lahnspitze Versuch, dann Viererkar

  1. Servus Xandi,
    wohl zur selben Zeit, als ihr an den Wiesen unterhalb der Soiernspitze angekommen seids, sind wir grad die Ostflanke runter.
    Anfangs hat’s im südseitigen Aufstieg – auf dem Rücken im linken Bereich in Falllinie der Lahnspitze – nicht zu 100% getragen, ab 1/3-1/2 des Hangs war’s dann optimal gefroren. Ich denk bei einer zeitigen Abfahrt – vorausgesetzt es hat durchgefroren – ist’s OK.
    Aber der Berg steht ja noch länger und ich hab’s jetzt auch das erste Mal hochgeschafft 😉
    Gruas,
    Franz

    • Servus Franz,
      ja, ich glaub, wir ham euch beim Auto unten gesehn. Ja wir ham auch gedacht, dass wir zu spät dran sind. Danke fürs Vorbeischauen 🙂
      Ja, ich bin noch jung, irgendwann ergiebt si des scho 😉
      Gruas,
      xandi

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