Korsika 2011- auch das 3.Mal in Folge eine Reise wert

Weil wir(meine Eltern und meine Schwester) keine Lösung für den Sommerurlaub gefunden haben, haben wir uns fuer Korsika entschlossen. Wir waren zwar bereits 2009 und 2010 dort, aber es ist einfach immer wieder schoen auf der „Ile de Beauté“. Zwei Tage vor unserer Abreise organisieren wir Ferienhaus(nur 2.Woche) und Faehre.

Los gehts um 22.30 Uhr, da unser Schiff schon um 7.30 Uhr in Livorno faehrt. Nach der Ueberfaehrt erreichen wir Korsika diesmal nicht wie sonst am Abend, sondern am fruehen Nachmittag. Fuer den ersten Tag haben wir uns Pinarellu als Ziel gesetzt, was sich im Nachhinein wegen des teuren, ueberfuellten Campingplatzes als Reinfall erweist. Am Tag danach lese ich den ganzen Tag bei Hitze und Sandsturm das Buch „Schafkopf“ von Andreas Foehr, ein Muss fuer jeden Freund der Lokalromane.

Nach nur 2 Nächten bauen wir das Zelt ab und Fahren über Aléria nach Corte, wobei wir noch kurz am Tavignano baden(wunderschoen!!) waren um dann am Campingplatz in Corte(kurz vor der Bruecke rechts) am Bach(super Sanitäranlage, sogar Chlorfreies Wasser) unsere Zelte aufbauten. Am Nachmitag noch im Restonica Tal in den schoenen Badegumpen baden, bei angenehmer Temperatur. Das Abendessen war mit ein Grund fuer uns nach Corte zu fahren, da es dort das sehr begeehrte korsische (Halb-)Wildschwein gibt. So gehen wir wie bereits vor 2 Jahren(nach Capitellosee, Pointe a sept Lacs) zum Restaurant „U spanu„, das man stadteinwaerts kurz nach einem Brunnen findet. Dort essen wir wie vor 2 Jahren „Menu Corse à 14.80€„, mit Charcuterie Corse(korsische Wurst) als Vor-, Civet de sanglier(Wildschweingulasch) als Haupt- und Glace(Eis) als Nachspeise. Einfach genial!! Am naechsten Tag gehen wir in den ersten Klettergarten(nach 1,5km rechts: Site d’escalade) und machen und im Sektor „Patagonie“ mit dem Korsischen Fels bekannt. Das Ergebniss sind eine 5(UIAA:6-) im Nachstieg und eine 5+(UIAA 6) im Vorstieg bei zuletzt grausamer Hitze. Zum Glück ist der Bach nicht weit…. Nach einem erneuten Badenachmittag in der Restonica wiederholen wir das Abendessen des Vortags. Wieder genial!! Am naechsten Tag wieder Klettern in der Gleichen „Site d’escalade“, nur im Sektor „Stella, Luna“, ganz rechts klettere ich eine 3+ und eine 4+ im Vorstieg und eine 5 und eine 5+ im Nachstieg, wobei die Bewertung schon eher hart ist, aber immer noch nicht so hart wie daheim….Nach dem Baden in der Restonica gehts noch kurz vor dem Abendessen nach Corte um die schoene kleine Stadt anzuschauen, und dann zm Pizzaessen. Nach 3 Tagen Corte gehts nun weiter nach Porto, aber Corte ist fuer mich die schoenste Stadt Korsikas. 😉

Nach einer muehseligen Fahrt aber landschaftlich schoenen Fahrt(immer den Monte Cinte im Blick, den wir 2009 aus Haut-Asco bestiegen haben) nach Calacuccia(leztzes Jahr mit dem Radl), gehts ueber den Col de Vergio nach Evisa und weiter nach Ota zur Speluncaschlucht(2009 auch schon). Anschliessend nach Porto zum Campingplatz Les Oliviers und bei unertraeglichem Kopfweh(Wetteraenderung in Sicht?!) Zeltaufbau. Am naechsten Tag bei schwuelen 36°C zum Fango und nachher nach Busaglia. Dort erhoffen wir uns einen Klettergarten(im Internet gefunden; nicht im Fuerer: Falaises de Corse), der aber nicht mehr wirklich existiert. Nach einem Gespraech mit einem Korsen, der uns erklaert, dass die Bohrhaken von der Gemeinde?? Porto aus Sicherheitsgruenden entfernt wurden, da die Kletterer ebenfalls in Porto am Strand links Klettern koennen, klettern wir eine schwere Route(mind.6+, die man von aussenrum(2 oder so) einhaengen kann. Diese verlangt uns unsere ganze Kraft ab, und „zwingt“ uns nach 3 mal Klettern zum Essen am Strand zu gehen. Am naechsten Tag zum 2.Mal (nach 2009 mit dem Trekkingrad,2:07h) mit dem Rennrad in 1:45h zum Col de Vergio auf 1470m, 34km, 1500 HM mit einem Schnitt von 19. Am Nachmittag dann Baden in Porto am Strand, was aber im Vergleich zu 2009 wegen dem vielen Dreck im Wasser entaeuschend, wie das Klettern(nur eine 5 im Vorstieg, dann Regen) an den komischen Felsen ist.

Am naechsten Tag fahren wir dann ueber die Calanche nach Masorchia, suedl. von Tiuccia in unsere Wohnung, wo wir den ersten richtigen Regenschauer(zum Glueck im Haus!) erleben. Nach dem Ausschlafen nutzen wir eine kurze Regenpause fuer eine Spritztour mit dem Rennrad: Zur Bocca San Bastiene, Richtung Ajaccio, 400 HM rauf auf 8 km in 23 min! Wieder in der Wohnung regnet, donnert und blitzt es sofort wieder, weshalb ich den ganzen restlichen Tag das wunderschoene spannende Buch „Stadt der Diebe“ von David Benioff lese. Ich kann es nur weiterempfehlen. Den Tag drauf fahren wir bsi zum Parkplatz vor den „Iles Sanguinaires“, wo wir das Auto stehen lassen und Richtung Nordwesten ca.10 min zu einem kleinen Kletterfelsen(„A reta“) gehen. Die Ausbeute hoert sich schlechter an als sie eigentlich ist: zwei 4+, eine 6a und eine 5+ im Nachstieg die alle mind. ein „plus“ schwerer sind, besonders die 5+ ;). Nach dem Klettern gehen wir noch zu der kleinen menschenleeren, traumhaften Kieselbucht und gehen bei grossen Wellen ins Meer. Am naechsten Mittag gehen wir bis Abends an den schoenen Sandstrand, ca.300 m von unserer Wohnung und geniessen das Meer: Baden bei brutaler Brandung und Sonnenuntergang.  Am naechsten Morgen entschliessen wir nach langer Diskussion, nach Terre Sacrée zum Klettern zu Fahren, wobei die Zufahrtsschotterstrasse durch den Regen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Deshalb fahren wir die kleine Straße zum Capu die Fenu weiter, und biegen Richtung St.Antoine ab. Die Strasse fuert uns jetzt im schlechtesten Zustand den Col rauf, und bessert sich erst oben. Ca. 500m vom Col lassen wir nach einer Kehre das Auto stehen und zur Kehre und von dort eine ehemalige Strasse am Hang enlang. Kurz nach einem Gatter geht man rechts und erreicht einen rauen, aber gut gesichtern Felsen. Wir klettern eine 5, eine 6a und eine 6c(Platte) und fahren dann die Strasse weiter nach Ajaccio zur kurzen(1,5h) Stadtbesichtigung. Am naechsten Tag geniessen den letzten ganzen Tag in Korsika nocheinmal am Strand bis zum Sonnenuntergang. Am Freitag in der Frueh verlassen wir unser Haus und fahren ueber den Col de Vizzavona nach Corte um nocheinmal in der Restonica zu daden und nachher zu klettern. Wir gehen wieder in die oben genannte „Site d’escalade“ nur diesmal in den Sektor „Poisson d’avril“, oder so aehnlich und  klettern zwei 4+ und eine schoene 5+, die fair bewertet und perfekt abgesichtert sind. Am letzten Abend gehen wir ins Corte wieder zum Restaurant „U spanu“ und essen ein letztes „Menu corse à 14.80€“ und fahren dann um 21 Uhr nach Bastia wo uns unser Schiff um 23.30 nach Livorno bringen soll. Ich schlafe die ganze Nacht nicht und hoere Musik…..

Noch ein paar Fotos:

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13 Antworten zu “Korsika 2011- auch das 3.Mal in Folge eine Reise wert

  1. Verfolgen Sie Bundesliga? Mein Deutsch ist nicht sehr gut. Ich studierte für 2 Semester Deutsch. Leider weiß ich nicht sprechen die Chance bekommen, es viel zu reden.

  2. I’m glad you got a chance to get up into the mountains as I think that is definitely the greatest part of Corsica. Too many people don’t venture beyond the beaches.

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